Oh Gott ich hab’s schon wieder getan…

Nun gut, vielleicht nicht die beste oder deutlichste Überschrift, aber Sie gibt doch recht gut meine Gedanken zu meinem neuesten Spiel und Malprojekt wieder.

Doch immer der Reihe nach, was hab ich getan und was verleitet mich zu einer Überschrift wie der obrigen?
Obwohl für mich bei jedem Spiel zuerst einmal die Optik der Minis entscheidend ist (schließlich sieht man zuerst immer Figürchen und keine Regeln) stellte sich heraus, dass bei allen Tabletops welche ich spiele, ich mich zu den Fraktionen hingezogen fühle die eine gemeinsame Eigenschaft haben: Ich lande immer bei den Fraktionen die für sich alleine betrachtet „nur“ mittelmäßige Werte haben aber über Fraktionsfähigkeiten, Zauber, Buffs und dergleichen zur Höchstform auflaufen. Mein erstes Tabletop (ever, ever, ever) war Warmachine bei dem meine Menithen den Support so zur Kunst erhoben haben das Listen mit 50% Supportmodellen keine Besonderheit sondern „normal“ sind. Anschließend kam Hordes mit den Skorne, hier hat der Support die Probleme sich nicht gegenseitig zu negieren (ist aber genauso nötig). Erst die historischen Systeme FoW und Bolt Action haben dem Problem einen Riegel vorgeschoben. Hier unterstützen Einheiten sich zwar auf einer taktischen Ebene aber an den Profilwerten ändert sich nichts (wenn man mal von dem +1 auf Deckung absieht wenn sich Infanterie halb hinter dem eigenen Panzer versteckt).

Nach der diesjährigen CRISIS aber erwachte ich aus einem Figurenkaufrausch-induziertem Kater. Anstelle eines Pferdekopfes erwartete mich eine komplette Manschafft des neuen Sport-Skirmish Tabletops Guildball.Entil_Crisis15_3

So weit so gut, aber ich hatte es schon wieder getan. Meine Teamwahl traf auf die Steinmetze (Masons). Dieses Team zeichnet sich (na wer errät es) dadurch aus das die Werte in keiner Hinsicht auffälig wären sondern erst durch das Zusammenspiel der einzelnen Modelle Ihre besonderen Stärken aufzeigen.

Nichts desto trotz hatte ich beim bemalen viel Spass (was auch den sehr schönen Modellen geschuldet ist) und Ich freue mich auf mein erstes Spiel.

Demnächst werde ich bei einer weiteren Gelenheit genauer auf Guildball eingehen und das Spiel genauer vorstellen.IMG_20151123_205657

Wie sieht es bei euch aus, landet Ihr bei immer ähnlichen Armeen, gibt es einen anderen roten Faden der sich durch eure Sammlung zieht?
Ich erinnere an dieser Stelle auch nochmals an Sir Leons Artikel Voll mit tausend Russen von 2014

In diesem Sinne,

If life were predictable it woul cease to be life and be without flavor – Eleanor Roosevelt
(Wenn das Leben berechenbar wäre, wäre es fade und kein Leben mehr)

Über Entil Zar

Gründungsmitglied und amtierender Präsident des Vereins. Wenn er grade nicht die Weltherrschaft des Games'n Dice plant verfolgt er tapfer und fleißig sein Ziel niemals mit unbemalten Figuren zu spielen.